Sankt Augustiner Modellbahner

Heimanlage von Arno und Elo

Als Arno zu uns kam suchte er nur Rat für eine Großvater/Enkelanlage. Seine Vorstellung war "digital und Märklin".

Selbstverständlich bekam er Rat bei uns. Arno baute eine L-förmige H0-Anlage auf der Basis des Märklin C Gleises. Ein Schattenbahnhof mit drei Gleisen sollte sein, ein Lokschuppen mit 6 Ständen, ein paar (4) Arbeitsgleise und der Anschluß an den Bahnhof. Ein Nebenbahnbahnhof sollte erhöht sein und alle Gleise sollten im Hbf zusammen treffen. Am hinteren Anlagenrand sollte auch ein Bahnhof gestaltet werden, 3 Gleise mit Verbindung untereinander.

Der L-schenkel. Von der linken Seite kommend teil sich die Ausfahrtstrecke des Hbf nach oben (wo das Glas steht) in die lange Einfahrt zum Schattenbahnhof. Darunter die Gleise eines kleinen Industriegebietes die neben der kurzen Strecken zum Wenden und zum Schattenbahnhof unter der großen Brücke langführen. Auch die Strecke zum Bahnhof am hinteren. Anlagenrand führt hier durch.

Eines Tages stellte er uns seine Anlage vor. An dieser Anlage hat er mit Unterstützung seiner Frau Elo - für Geländebau und Ausstattung - eine lange Zeit gebaut.


So sah sie aus.

Während der Bauzeit gab die Intelli-Box ihren Geist auf und fing an zu qualmen.
Dann stellte Arno fest: 40 Magnetartikel digital zu schalten ist eine immense Gedächtnisleistung und das kann niemand den ich kenne.
Also mußte ein Stellpult her und das schnell.


Der Bahnhof am hinteren Anlagenrand. Links sieht man auch den Bahnhof der Nebebstrecke.

Da uns Arno sowas selbst gravieren kann war die Platte dann kein Problem, lediglich die elektrischen Komponenten waren etwas schwierig. Darum erbat sich Arno Hilfe von "SAM". 2 Mitstreiter erklärten sich bereit für die digitalgesteuerte Anlage ein Stellpult zu verdrahten. Mit Meldern und Rückmeldern. Abschaltbaren Gleisen und Kontrolleuchten.

So sollte es aussehen das Stellpult.

Einen Teil sehen wir hier.
Man kann erahnen, das es mit den 2x 20 Schaltplätzen der IB-Switch nicht getan ist. Wie sollte es weiter gehen. Die Hersteller Firma der Intellibox sendete Arno eine neue Box. Leistungstärker!

Noch einmal eine IB-Switch installieren und weitere 40 Plätze über Liste schalten? Alles Fragen ohne eine richtige Antwort zu kennen.
Denn im Spiel bleiben die Züge nichtstehen damit man Listen durchsehen kann. Bevor man da einen Zug abbiegen lassen kann ist der schon über die Weiche hinaus. Das Ganze dann bei 4-6 Zügen. Absolut unrealistisch.

Arnos Helfer haben dieses Stellpult dann verdrahtet. Die digital angeschlossenen Positionen wurden/werden auch weiterhin digital geschaltet aber eben über Tasten und Schalter im Stellpult. Die restlichen 40 Positionen werden analog geschaltet.
Die Schattenbahnhofgleise bekamen Meldestellen, so daß im Stellpult zu sehen ist:
welche Gleise sind frei,
welches Gleis ist geschaltet,
der Zug befährt das Gleis,
der Zug hat den Haltepunkt erreicht und
das Gleis ist belegt.
Beim ausfahren aus dem Gleis erlöschen dies Anzeigen!

Im Lokschuppen 10 Gleise wurden die Gleise abschaltbar gemacht und ebenfalls mit Kontrollleuchten versehen.


So sieht die Verdrahtung in Pult heute aus.

Natürlich ist Arnos Anlage viel größer als mit den vier Bildern gezeigt werden kann. Die anderen Ansichten sind in der Galerie!