Modul und Standards
Grundsätzliches
zu den Modulen von SAM
Zu Beginn des 2. Anlaufes zerbrachen wir uns erst einmal den Kopf
über das weitere Bauen. Da wir bei den verschiedensten Vereinen
schon einmal als Gäste waren und wir die Augen offengehalten
hatten, standen für den Bau von Beinen, Kisten und Stapelhilfen
reichlich Ideen zur Verfügung. Diese Ideen sind allerdings
keine Doktrin für das Bauen der Modulkisten und dem Zubehör,
sondern lediglich eine Orientierungshilfe für das Passen
der Module, für die Handlichkeit der Kisten und den Transport
derselben. Wir wollten damals schon keine Normen sondern Standards.
Für
die Beine oder Stützen gibt es nur Standards. Die für
unserere Module verwendeten "Beine" wurden
im Original für eine transportable Magic - Train - Anlage
verwendet und von uns modifiziert.
Das Grundgestell blieb. Als Standard sind sie mit einer Höhenverstellbarkeit
von 6cm ausgelegt. Es bleibt aber jedem
selbst überlassen diesen Standard anzuwenden. Jeder
muß bei sich die Höhenverstellbarkeit einplanen, egal
welche Stützen oder Standbeine er benutzt.
Die zu bauenden Kisten
sollen platzsparend abgestellt werden können
und auf einem Transport dürfen sie nicht verrutschen.
Auf der Wanderung durch die Vereine wurden diverse Möglichkeiten
des Stapeln gefunden und aus diesem Fundus wurden unsere eigene
Stapelhilfen entwickelt.
Sie sind vom Grundsatz
her klein, stabil und schützen gleichzeitig die Schienenübergänge.
Man kann diese Hilfen auch seitwärts anbringen und so unterschiedlich
lange Module oder Segmente stapeln.
Bei den meisten Modulen wird die ursprüngliche Stapelhilfe
benutzt: Maße: 300 mm breit, insges. 200 mm hoch und 10
mm stark. Unten eine Aussparung in der die obere Nase genau paßt.
Mittlerweile richtet sich die Höhe nach den Aufbauten auf
dem jeweiligen Modul. Es darf ja nichts beschädigt werden.
Die neueren Stapelhilfen sind bis zu 400 mm breit und 300 mm
hoch. Auch in H0 werden diese Stapelhilfen benutzt. Da sind sie
bis 500 mm lang und bis 500 mm hoch und werden an der Seite angesetzt,
da alle Module und Segmente 50cm breit sind während die vielfach
Länge unterschiedlich ist.
Es stellte sich heraus dass für Transport mehrerer Module
unsere Stapelhilfen nicht rutschfest genug waren.
Durch Unebenheiten auf der Straße verrutschten die Module
und es kam zu kleineren Beschädigungen. Jetzt werden die
Stapelhilfen mit Blechstreifen aus dem Baumarkt verbunden. Diese
Halterung wird durch 2 Schrauben gehalten und ist transportfest.
Eine der Ideen für
unsere Module ist es, daß Module oder Segmente leicht und
gut zu transportieren sein sollen. Am Anfang war deshalb die Modulgröße
von 80 x 50 cm
das Maß der Dinge.
Sie paßten ins jedes Auto und konnten von einer Person alleine
transportiert und aufgebaut gebaut werden. Auch im Alter oder
durch Verletzung gehindert, kann ein Modul von 10x50x80 cm incl.
Aufbauten von fast jedem Modellbahner alleine bewältigt werden.
Die Kopfbretter haben das Maß:
480 x 90 mm,
die Seitenbretter das Maß: 800 x 100 mm und
die Modulplatte das Maß: 480 x 800 mm.
Die Stärke des Holzes wurde mit 100 mm als ausreichend
empfunden.
Damit hatten unsere Modulkisten die Maße 500 x 800 x 100
mm.
Der überwiegende Teil der "Kopfmodule" sind
zwar 1000 x 800 x 100 mm aber da sie aus 2 Segmenten bestehen,
500 x 800 x 100 mm, liegen die hier im Maß und sind dadurch
kompromißlos Stapelbar.
Um Strecke zu bekommen wurden einige Module etwas länger
gebaut (500 x 1000 x 100 mm). Durch bauliche Gegebenheiten haben
sich im Laufe der Zeit weitere Abwandlungen ergeben, die allerdings
alle irgendwie Stapelbar sind.
Nicht alle "SAMer"
bauen in den angegebenen Maßen; da wir keine Normen und
kaum Standards haben können sie so bauen wie es für
die eigene Anlage zu Hause, die Stellfläche oder für
ihre Transportmöglichkeit benötigt wird.
Der Modulkopf ist entweder für andere passend oder wird (über
ein Adapterstück) passend gemacht.
Unsere Module (H0 und N) werden überwiegend
mit M8 Schrauben und Flügelmuttern mit einander verbunden.
Die Bohrungen dazu sind allerdings M9 oder M10 und zwar bei einem
500 mm Modul 130 mm von der Seite und 50 mm von unten. M9/10 deshalb,
damit für alle Unwägbarkeiten des Zusammenschlusses
Luft bleibt.
Diese Art der Anpassung wäre auch für andere Modellbahnen
möglich, da dabei lediglich die beiden Schienenenden an einer
Seite des Moduls oder Segments angepaßt werden müßten.
Der Stromübergang braucht, wenn man sich komplett andockt,
nicht getätigt zu werden, da jeder seinen Teil der Anlage
mit Strom versorgen könnte.
Als Standards
nicht als Normen gelten bei uns:
1. die Höhe von Boden bis Oberkante des
Moduls, sie liegt bei 100 cm, verstellbar +/- 3 cm, für alle
Spurweiten,
2. die Gleisführung an den Modulübergängen (Gleismittelabstand)
in
H0
1:87 und
N
1:160,
3. die Weiterleitung der
Streckenstromführung
für alle unsere Spurweiten.
(wer diese nicht einhalten will, muß sehen wie er sich andockt)
Der wichtigste "Standard" ist jedoch der
Spielspass
mit und an der Modellbahn für Groß und Klein.
Eine unserer Standards ist die Verdrahtung der Streckenmodule.
Wir sind im improvisieren nicht schlecht, gewisse Leitungen müssen
aber vorhanden sein.
Seit 2006 werden 2 Leitungen hinzu gefügt. Jeder unserer
B&B Melder hat einen eigenen Fahrstromanschluss und der wird
jetzt zusätzlich in die Module eingebracht.
Gleichzeitig wurde beschlossen, dass die Steckverbindungen einheitliche
Stecker bekommen, so dass die Schwierigkeiten durch unterschiedliche
Lüsterklemmen der Vergangenheit angehören.